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Die Wiege des Sperrholzes |
Das Werk von Fontenay–le-Comte befindet sich einerseits in der Nähe des Hafens von La Pallice, dem wichtigsten Rundholzhafen der Atlantikküste, wo der größte Teil der exotischen Rundhölzer aus Afrika und andererseits am Rande der Region Marais Poitevin, wo die Kultur der Pappel schon seit langen Zeiten sehr wichtig ist.
Dieses Werk auf einem 10 Hektar großen Gelände wurde 1965 gegründet und konzentriert sich auf die Herstellung von Sperrhölzern ganz aus exotischem Okoumé-Holz und von so genanntem Kombi-Sperrholz, bei dem ein hoher Prozentsatz von heimischem Holz wie Harzkiefer oder Pappel verwendet wird (einer Holzart, die in den Waldgebieten der Region Poitou-Charentes besonders verbreitet ist).
Seit dem 3. Januar 2001 verfügt der Standort über das Zertifikat ISO 9001-2000 und entwickelt sich mit einem modernen und leistungsfähigen Maschinenpark stetig weiter. Produziert wird eine große Bandbreite von Produkten für sehr verschiedenartige Anwendungen.
Zu den bedeutendsten gehören die folgenden: Bodenplatten für Bahnwaggons, Inneneinrichtungen für Boote und Yachten der gehobenen Klassen, Fensterläden für die Wohnhäuser der Stadt Venedig, oder auch feuerfeste oder flexible Platten, wie man sie bei Großhändlern für Holz und Baumaterial sowie in Heimwerker-Großmärkten findet.

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